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Mittwoch, 29. Oktober 2014

Wie das #Hamburger Abendblatt" berichtet, lobt die AfD-Mitgründerin und Mitglied des Hamburger Landesverbandes der AfD Tatjana Festerling die Hooligan-Demo in Köln Trotz der Krawalle und rechter Parolen zieht Tatjana Festerling "ihren Hut" vor den Hooligans.

Sie schreibt auf -    http://journalistenwatch.com/cms/2014/10/27/tatjana-festerling-die-wahrheit-
ueber-die-hogesa-demo/





Spätestens an dieser Stelle muss Allen klar sein wie menschenverachtend das Menschenbild dieser Partei ist. So viele Leute können die garnicht ausschließen. Schließen die das ganze, was dieses menschenverachtende und rassistische Menschenbild in sich tragende Pack aus, dann bleibt am Ende - nichts. Die Partei AfD wäre wahrscheinlich entvölkert. Fast hätte ich was anderes dazu geschrieben.

Lest weiter unten die spannenden Ereignisse dazu. Hier steht die ganze und nicht die halbe Wahrheit. Auch was die AfD nicht so gerne hat. Darum existiert eine Anzeige von denen gegen mich :-D Am liebsten würden die Basisdemokraten der AfD alles verbannen, was nicht in deren Weltbild passt.

Das Hamburger Bündnis gegen Rechts teilt in einer Pressemitteilung mit:

Hamburger AfD-Kandidatin mobilisierte zur Hooligan-Randale 
Am Sonntag trafen sich in Köln mehrere Tausend Hooligans, darunter viele Neonazis und NPD-Anhänger um unter dem Label "Hooligans gegen Salafisten" (HogeSA) vorgeblich gegen den erstarkenden Dschihadismus zu demonstrieren. Dort gerufene Parolen wie "Ausländer raus", Hitlergrüße sowie massive Angriffe auf die Polizei und Antifaschisten, machten jedoch schnell klar, worum es wirklich ging: Neonazistische Gewalt getarnt als Kritik am Salafismus.
Einschlägige Kreise aus Hooligans, rechten Rockern und Neofaschisten hatten zuvor massiv auf Facebook für diesen Aufmarsch geworben. Zu den Propagandisten der Islam-Hassern gehört auch Frau Tatjana Festerling, die in Hamburg 2013 als stellvertretende Marketing-Verantwortliche der "Alternative für Deutschland" angegeben wurde, im Mai in Eimsbüttel zu den Bezirkswahlen kandidierte und sich noch im letzten Monat an einer AfD-internen Urabstimmung gegen den Euro beteiligte.
Auf ihrer Facebookseite schrieb Frau Festerling: "Auf nach Köln", alle "die die Schauze von links-grüner Moral und Bevormundung voll haben" sollten an dem Hooligan-Aufmarsch teilnehmen. Und weiter, man solle das "Nazi-Nazi-Gehetze im Vorwege" nicht beachten. Sie war also nicht nur gewarnt vor dem Aufmarsch der braunen Horden, sondern ermunterte noch dazu trotzdem daran teil zu nehmen. Die Unternehmensberaterin nahm nach eigenen Aussagen an dem Aufmarsch teil und schrieb als Resümee nach den Ausschreitungen: "Doch heute Abend ziehe meinen Hut vor den Hools, vor Euch." Sieht so die Marketing-Strategie der Hamburger AfD aus?
Festerling war Gründungsmitglied der Hamburger AfD und politisierte immer am braunen Rand des Landesverbandes. Besonders verbunden ist sie den rassistischen und menschenverachtenden Thesen des Islam-Hassers Akif Pirincci, welcher vor einer Woche eine Lesung bei der "Hamburger Burschenschaft Germania" hielt.
Dass diese völkische Burschenschaft seit dem Sommer unter geheimdienstlicher Beobachtung steht, hielt Festerling nicht davon ab, sich mit Ihrem Idol Pirincci vor einer Germanen-Fahne im Haus fotografieren zu lassen.
Vor diesem Hintergrund sind die mantrahaft vorgetragenen Behauptungen von AfD-Chef Bernd Lücke und dem Hamburger Spitzenkandidaten Jörg Kruse, es handele sich bei Rechten in der AfD immer nur um bedauerliche Ausnahmen, längst nicht mehr glaubhaft. Dirk Nockemann der Pro-Deutschland besuchte, Björn Neumann, der für die NPD kandidierte, Torsten Uhrhammer, früheres DVU-Mitglied und all die ehemaligen Mitglieder der rechtspopulistischen Parteien "Die Freiheit" und der SCHILL-Partei, sind alle Beispiele nur aus dem Hamburger Landesverband. (siehe unsere letzte PM). Wie viele Einzelfälle kommen noch?
Hamburger Bündnis gegen Rechts
Festerling schreibt unter dem Titel: "Die Wahrheit über die HoGeSa-Demo"
 Von Tatjana Festerling
Köln. HoGeSa.

"Ich bin zum ersten Mal in meinem Leben fast 500 km zu einer Demo gefahren. Einer Demo von Hooligans! Wenn mir das jemand vor einem Jahr prophezeit hätte, den hätte ich für bekloppt erklärt.
Doch heute Abend ziehe meinen Hut vor den Hools, vor Euch. Vor dem, was Ihr in sechs Wochen auf die Beine gestellt habt! Für das Überwinden Eurer eigenen Gesetze und des Freund-Feindbildes, für das Gemeinsam-sind-wir-stark gegen den echten Feind der Freiheit, den Salafismus. Respekt für die Geduld, mit der Ihr Euch – als Leute, die normalerweise nicht lange fackeln, durch die Provokationen der Antifa nicht aus der Ruhe habt bringen lassen (einige Ausnahmen gab es, aber die wurden von eigenen Leuten schnell wieder eingefangen und beruhigt). Für Eure Disziplin, mit der Ihr – immerhin rund 5.000 Hools – durch die Straßen gezogen seid. Eure Parolen waren nicht originell, aber schnell zu merken und in keinster Weise rassistisch, rechtsextrem oder Gewalt auffordernd: 1. Wir wollen KEINE – SalafistenSCHWEINE! 2. Wir sind das Volk!
Es ging gegen Koranverteiler und Kopfabschneider, gegen radikalisierte Surensöhne und –töchter, aber nie gegen “den” Islam. Während der gesamten Veranstaltung habe ich kein einziges rechtsradikales Transparent oder Banner gesehen. Dafür begeisterte die Flagge von Osman und seinen Freunden – Atatürk, getragen von überzeugte Kemalisten, von denen ich mir bei der nächsten Demo noch viel mehr wünsche.
Als es nach dem Marsch wieder zum Breslauer Platz zur Abschlusskundgebung ging, änderte sich auf einmal das Lagebild. Die Polizei bekam Anweisungen, den Platz einzukesseln und niemanden mehr rauszulassen. Gleichzeitig fuhren die Wasserwerfer auf – obwohl es KEINERLEI Anzeichen für Randale oder Gewalt seitens der Hools gab. Während die Reden verklangen, hörten wir Durchsagen der Polizei, die aufforderten, auf den Platz zu gehen, den Raum freizugeben und den Anweisungen der Polizei Folge zu leisten, mit Androhungen von Ordnungswidrigkeiten.
Dann sollte man den Platz räumen, konnte nirgends raus und der Bahnhof wurde ebenfalls wegen „Überfüllung“ geschlossen. Geduldig warteten wir vor einer der Türen… 10 Min, 20 Min, nichts ging, drinnen Leere, nur Polizisten mit Kameras. Warum auch immer glühte einem der Jungs die Sicherung los und in Nullkommanix wurde die Tür eingetreten und die Lage geriet aus den Fugen. Der Wasserwerfer kam zum Einsatz.
Als Hamburgerin, die im Schanzenviertel wohnt, kann ich darüber nur lachen: Die gewalttätigen Ausnahmezustände am 1. Mai oder Ende September zum Schanzenfest und im Winter, zur “Rettung” von Lampedusa-Flüchtlingen, zwingen jedes Mal die gesamte Armada der Hamburger Polizeifahrzeuge ins Schulterblatt vor die Rote Flora. Die Kölner Eskalation zum Schluss war hausgemacht und als „normaler“ Beobachter der Sache gewinnt man den Eindruck, dass sich hier die Politik oder besser – ein Innenminister – unter Zuhilfenahme (oder Instrumentalisierung?) der Polizei einen Plot inszenierte, der es ihm und den Medien ermöglich wie immer und üblich gegen angebliche Nazis, Rechte usw. zu hetzen und Runde Tische einzuberufen.
Ach übrigens, die Webcams der Kölner Innenstadt waren abgeschaltet – wäre ja noch schöner, wenn der Bürger in Hamburg, Kassel oder München anhand von Live-Cam Bildern einen Eindruck über die Friedlichkeit der Demo machen könnte.
Meine Kritikpunkte: Besseres Equipment, die Reden waren kaum zu verstehen. Bessere und vor allem vorbereitete Redner – bloß kein Politikergequatsche, sondern den gesunden, patriotischen Verstand sprechen lassen, am besten durch eine charismatische Persönlichkeit, die für ein Ziel, eine Vision, ein Leitbild steht, mit dem sich mehr Menschen außerhalb der Hooligan-Szene identifizieren können. HoGeSa – bitte weitermachen!"