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Dienstag, 28. Oktober 2014

Via Ayran Brotherhood: Im Umgang mit einer politischen Gefahr muss das Grundprinzip immer sein, die Lage tendenziell zu überschätzen, um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein


Im Umgang mit einer politischen Gefahr muss das Grundprinzip immer sein, die Lage tendenziell zu überschätzen, um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Im Falle der HoGeSa - Nazis sind solche Übertreibungen kaum notwendig: Köln war erst der Anfang und wir warnen davor, diese Nazikrawalle als einen einmaligen Akt zu begreifen. So ruft die HoGeSa für den 15.11. zu einer weiteren Demonstration in Hamburg auf, die Zahlen auf der mittlerweile gelöschen Eventpage waren so wie vor Köln ein klarer Indikator dafür, was da auf uns zukommt. Die Teilnehmerzahl der neuen Eventpage steigt rasant. Auch am Brandenburger Tor soll gerüchteweise zeitgleich ein HoGeSa - Aufmarsch stattfinden.
Die Genossen in Hamburg und Berlin brauchen jetzt dringend unsere Solidarität. Jetzt müssen Busse organisiert und Strukturen aktiviert werden. Lassen wir eine erneute Machtdemonstration der HoGeSa zu, wird sich deren Basis weiter vergrößern, die aus einer Gesellschaft erwächst, in der rassistische Positionen schon lange eine breite Zustimmung finden. Der organisierte Antifaschismus war schon nicht in der Lage, den Montagsdemospinner und dem organisierten Salafismus etwas kraftvolles entgegenzusetzen. Wir können es uns in Deutschland aber auf keinen Fall leisten, dass die öffentliche Meinung durch die Eroberung der Straße durch rechte Schläger vollends in die militante Regression umschlägt. Die Folgen wären katastrophal.
Für den Moment rufen wir neben der dringend notwendigen Organisierung des antifaschistischen Selbstschutzes auch dazu auf, den HoGeSa - Nazis die Kommunikationsplattformen zu nehmen. Um zu verhindern, dass dieser Beitrag wieder gelöscht wird, werden wir die entsprechenden Seiten und Eventpages nicht verlinken. Ihr findet sie.
Nochmal: die rechte Querfront muss ernstgenommen werden, sonst wird sie uns überrollen.