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Mittwoch, 14. Mai 2014

Am 14.05.2014 um 19:00 Uhr Inge Hannemann und Horst Schneider im ViaCafeliér in der Paul-Dessau-Straße 4 in Bahrenfeld (neben dem 25-Stunden-Hotel). Altes Gaswerk

Am 14.05.2014 um 19:00 Uhr treffen sich im ViaCafélier, Paul-Dessau-Strasse 6 zum öffentlichen Gespräch: Inge Hannemann und Horst Schneider. Inge Hannemann ist freigestellte Arbeitsvermittlerin und Job-Center-Mitarbeiterin sowie Whistleblowerin und Direktkandidatin im Wahlkreis 6, Osdorf/Iserbrook. Sie wird den Anwesenden erklären, wie die Abläufe im Jobcenter wirklich sind, und warum jeder Blick hinter die Kulissen ausgeschlossen bleiben soll. Sie ist ideal geeignet, mit uns kundig über die Geschichte des zivilen Ungehorsams und dessen Notwendigkeit auch heute zu sprechen.

Horst Schneider ist Direktkandidat im Wahlkreis 2, in Bahrenfeld/Ost und Altona Nord für die DIE LINKE. Zuzeit ist er Abgeordneter in der Bezirksversammlung Altona und vorher war er drei Jahre lang als zugewählter Bürger im Sozialausschuss aktiv. Er ist täglich mit den Folgen von Hartz-IV auch als ehrenamtlicher Sozialrechtsberater konfrontiert und weiss, worüber er spricht.

Horst Schneider: „Es gibt ein herrliches Zitat von einem Teamleiter im Jobcenter, das die ganze dortige Misere auf den Punkt bringt: "Jetzt kommen Sie mir doch nicht immer mit dem Gesetz. Wir müssen das doch irgendwie pragmatisch angehen." Über diesen rechtsstaatswidrigen Dauerzustand im Jobcenter wollen wir uns mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern unterhalten. Wie konnte es dazu kommen, dass aus einer Behörde ein rein betriebswirtschaftlich organisiertes „Center“ wurde, in dem der stillschweigend geduldete Auftrag ist, Recht und Gesetz nach außen erklärtermaßen anzuerkennen, im alltäglichen Handeln aber ständig zu brechen und zu missachten? Dem wollen wir hier gründlich nachgehen – zusammen mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Denn es soll ja mit dieser schrecklichen Drohfassade „Jobcenter“ erreicht werden, dass auch Menschen in gesicherten Lebensverhältnissen willfährig werden und soziale Verschlechterungen klaglos hinnehmen, nur um nicht selbst irgendwann zum Jobcenter zu müssen. Es sind alle interessierten Menschen daher recht herzlich eingeladen!“

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